Deutscher Markt

Entwicklungen, die unsere Industrie beeinflussen.

Der deutsche Tabakmarkt

Es gibt Menschen, die sich bewusst für den Konsum von Tabakprodukten entscheiden. Im Jahr 2018 wurden auf dem deutschen Markt 74,4 Milliarden versteuerte Zigaretten verkauft1.

In der deutschen Tabakbranche erwirtschaften knapp 10.000 Erwerbstätige einen Umsatz von etwa 20,5 Milliarden Euro pro Jahr. Mit mehr als 14 Milliarden Euro Tabaksteueraufkommen jährlich ist die Tabaksteuer nach der Mineralölsteuer die ertragreichste Verbrauchsteuer2.

Eine angemessene Regulierung ist für die Tabakindustrie wichtig und kann dort, wo sie unter Einbeziehung aller relevanten Interessengruppen entwickelt wird, dazu beitragen, einen geregelten Markt zu gewährleisten, der sowohl den Interessen der Verbraucher als auch denen des Regulierers gerecht wird.

Unverhältnismäßige Regulierung kann jedoch unbeabsichtigte Folgen haben. Beispielsweise können plötzliche Erhöhungen der Verbrauchsteuersätze und daraus resultierende Preisunterschiede zwischen Nachbarländern dazu führen, dass Grenzschmuggel und illegaler Zigarettenhandel ansteigen.

Im Jahr 2017 wurden 15,2 Milliarden nicht in Deutschland versteuerte Zigaretten konsumiert. Dem Staat entgehen dadurch jährlich Steuereinnahmen von mehr als 800 Millionen Euro3.

Potenziell risikoreduzierte Produkte (PRRP)

Konsumentenbedürfnisse entwickeln sich weiter und British American Tobacco möchte diese Nachfrage mit einer Auswahl an Produkten mit potenziell vermindertem Risikoprofil bedienen. In den vergangenen Jahren hat die British American Tobacco Gruppe daher erhebliche Summen in die Forschung, Entwicklung und Einführung dieser Produkte investiert und wird dies auch zukünftig tun

Ende 2015 ist British American Tobacco in Deutschland mit der Marke Vype in den stark wachsenden Markt der E-Zigaretten eingetreten. Von den großen internationalen Tabakunternehmen war British American Tobacco das erste, das in Deutschland eine E-Zigarette in dieser Größenordnung in den Handel gebracht hat.

Bei E-Zigaretten wird kein Tabak verbrannt, sondern eine nikotinhaltige oder nikotinfreie Flüssigkeit verdampft. Studien wie beispielsweise von Public Health England legen nahe, dass E-Zigaretten 95 Prozent weniger schädlich sind als Tabakzigaretten4.

1https://www.zigarettenverband.de/de/17/Themen_neu/Zahlen_&_Fakten/Versteuerter_Zigarettenabsatz.
2https://www.bundeshaushalt.de/#/2018/soll/einnahmen/gruppe/032.html.
3https://www.zigarettenverband.de/de/224/Themen/Schmuggel.                                                      4https://www.gov.uk/government/publications/e-cigarettes-an-evidence-update.
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